Wer nach dem Protest zurückmuss, hatte Ausgang — kein Nein.

Wer nach dem Protest zurückmuss, hatte Ausgang — kein Nein.

Gerade gehen junge Menschen auf die Straße. Sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Dieses Gefühl ist richtig — und es lässt sich benennen.

Schau auf das, was danach bleibt: Der Protest darf ein Ereignis sein. Das Nein darf keine Entscheidung sein. Am nächsten Morgen zählt wieder der Stuhl, nicht die Frage. Mitsprache, die bei einem Nein mit Bußgeld antwortet, ist keine Stimme. Sie ist eine genehmigte Pause von der Pflicht.

Zehn Jahre lang übt man, dass Nein nichts ändert. Danach soll man mündig sein. Das passt nicht zusammen.

Wir richten das nicht gegen Lehrer, nicht gegen Eltern, nicht gegen euch. Die meisten tun in diesem System, was sie können. Wir wollen den Zwang aus dem Gesetz nehmen: Bildung ja, Anwesenheitszwang nein. Erst die Pflicht heraus — dann kann Lernen wieder freiwillig werden, der Neugier folgend.

Wenn du das auch so siehst: Mach mit. lyyrn.com/mitmachen — friedlich, offen, mit Namen. Du bist nicht allein.

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